Schweizer Eisenprojekt Mona Lisa

Ich hänge schon seit Jahrzehnten im Louvre in Paris. Millionen von Menschen kommen mich besuchen. Ich schenke ihnen mein verschmitztes Lächeln, aber kaum jemand lächelt zurück – ausser vielleicht bei einem Selfie mit mir zusammen. Ich bin blass, die Haare fallen aus, sodass ich ein Haarnetz tragen muss. Ich leide zwar, aber ich lächle noch immer. Mir fehlen sogar schon die Augenbrauen. Habe ich etwa Eisenmangel?

Die halbe Menschheit leidet an Eisenmangel, hauptsächlich Frauen und Kinder (Eisenmangelpandemie). Würde man den Schweizer Eisenausgleich globalisieren, könnten etwa drei Milliarden Menschen davon profitieren. Wir hätten gesündere Menschen für geringere Kosten und dadurch gesündere Krankenkassen. Darüber hinaus gäbe es endlich die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern hinsichtlich des Eisens.

Das Eisenmangelsyndrom mit seinen typischen Symptomen (Frühstadium von Eisenmangel) wird von der Schulmedizin verschwiegen, obwohl es schon 1957 an der Universitätsklinik Innsbruck beschrieben und 1971 von der Charité Universitätsmedizin Berlin bestätigt wurde. Beide Universitäten wiesen zudem auf die wirksame intravenöse Eisentherapie hin.

Das Schweizer Eisenprojekt Mona Lisa (für die Eisengleichberechtigung der Frauen) ist in der Schweiz inzwischen landesweit tief verankert. Seit dem Millennium wurden schon über eine Million Eisenmangelpatienten durch über 10’000 Ärzten mit dem notwendigen Eisenausgleich behandelt. Frauen aus dem Ausland gucken zunehmend eifersüchtig auf die „Schweizer Eisenszene“ und fragen sich, weshalb es den Eisenausgleich bei ihnen noch nicht gibt.

1998 wurde das Eisenmangelsyndrom in Basel wiederentdeckt: IronCode. Seit dann hat sich die intravenöse Eisentherapie in der Schweiz landesweit durchgesetzt. Die Swiss Iron Health Organisation SIHO hat das Swiss Iron System SIS eingeführt. Es handelt sich um ein wirksames und sicheres Konzept für Diagnostik, Therapie und Vermeidung von Eisenmangel. Das Werkzeug dazu ist die in der Schweiz entstandene Ferrologie. Hierzulande wurde am 29. September 2017 der erste Eisentag ausgerufen mit dem Appell, Eisenmangelpatienten nach unserem Vorbild mit dem intravenösen Eisenausgleich zu behandeln. Eisenmangelpatienten geraten durch den Eisenausgleich in Ironity – the zone. Es handelt sich um die Eisenmenge im Körper, bei der keine Mangelsymptome vorliegen. Damit Eisenmangelpatienten mit dem Eisenausgleich in Ironity geführt werden können, ist eine individuelle Eisendosierung notwendig. Der Schlüssel dazu ist die Dosierungszahl 1152. In der Schweiz hat eine Eisenreformation stattgefunden. Auch die Kinder sind dankbar dafür. H-Banking bildet das Fundament.

Von SIHO im Eisenworkshop ausgebildete und zertifizierte Ärztliche Eisenzentren führen optimal wirksame und sichere Eisentherapien durch, deren Qualität monitorisiert und in der Praxisstudie Eurofer publiziert wird. Das Prinzip ist klar geworden: Am Anfang war die Menstruation, am Ende war der Eisenausgleich. Frauen brauchen genug Eisen wie Männer, um gesund zu sein. Über das Thema gibt es seit 2016 das Buch „Die Eisentherapie“ von Dr. med. Beat Schaub mit einem detaillierten Leitfaden für Diagnostik, Therapie und Prävention (Swiss Iron System, SIS). Es erschien im Verlag aude curare.

Für eine breite Aufklärung wurde ein Eisenblog sowie die Online-Zeitung über Eisenmangel erstellt mit Themen rund um das Problem des Eisenmangels (Eisenmonitor). Damit sich betroffene austauschen können, entstand 2008 das Eisenforum. Die treibende Kraft der Eisenbewegung sind die Eisenresolutionen: Gesündere Menschen für geringere Kosten und Gleichberechtigung der Geschlechter. In der Schweiz entstand 2017 die Eisenliga. Sie kümmert sich um die Eisenmangelpatienten und fordert von der Schweizer Regierung, dass die bisher übliche Kassenpflicht des Eisenausgleichs nicht aufgehoben wird, obwohl dies von einer abtrünnigen Krankenkasse gefordert wird. SIHO wurde vom Bundesamt für Gesundheit 2015 zu einer Stellungnahme zur Eisentherapie aufgefordert.